Abifeier 2013 - Punktsieg nach zwölf Runden

„WitABIundWlAbimir – Punktsieg nach zwölf Runden“ – so lautete das Motto des Abischerzes der Q12 des Gregor – Mendel – Gymnasiums. Und so griffen auch alle Redner bei der Abiturfeier das Motto des Boxkampfes auf. Sie alle hätten sich durchgeboxt, so eröffnete Studiendirektor Werner Kraus die Abiturfeier für die insgesamt 112 Absolventinnen und Absolventen, darunter 41 Frauen.

Die Jahrgangstufensprecher Victoria Edl und Bastian Prechtl atmeten erleichtert auf und ließen die Höhepunkte der vergangenen 12 Runden nochmal vor dem geistigen Auge erscheinen.

Für die Vereinigung der ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums meinte Herbert Braun, dass man oft erst im Lauf der Jahre den Wert der Klassenkameradschaft wirklich erkenne, die man genossen habe. Er überreichte dem Jahrgangsstufenbesten, Wolfgang Fischer, der mit 1,00 bestanden hatte, die Gregor-Mendel-Medaille für seine herausragenden Leistungen.

Nach einer Laudatio der Mitschülerin Kerstin Meier erhielt Victoria Edl die Medaille für ihr soziales Engagement.

Auch Bürgermeister Rudolf Meier spielte auf das Motiv des Boxkampfs an. Er meinte, es habe zwar ein paar Treffer und blaue Augen gegeben, aber mit dem Abitur sei nun ein erster Titelerreicht.

Der scheidende Vorsitzende des Elternbeirats, Hermann Potzel, wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten alles Gute für die Zukunft. Als Dank für seinen , elfjährigen Einsatz im Elternbeirat überreichte ihm Oberstudiendirektor Peter Welnhofer ein Geschenk.

Auch Schülersprecher Daniel Weiß durchstreifte im Geist nochmal die 12 Jahre und zeichnete den Reifungsprozess der „Boxer“ nach.

Oberstudiendirektor Peter Welnhofer verblüffte seine Zuhörer zuerst mit der Feststellung, ein Abitur sei nichts Besonders, wenn man bedenke, dass deutschlandweit fast 50% eines Jahrgangs die Hochschulreife  erreichten. Dann allerdings führte er den Abiturientinnen und Abiturienten unter Bezug auf zahlreiche Größen der Vergangenheit vor Augen, dass man nur etwas Besonders sein könne, indem man den Weg zu sich selbst finde und das Besondere im anderen sehe. Die jungen Erwachsenen sollten den Protagonisten des Stumpfsinns bei vielen Medien und sozialen Netzwerken widerstehen.

Die besten Ergebnisse erreichten Wolfgang Fischer (1,0), Valentin Scharl, Kathrin Demel, Lena Großmann, Robert Ebenburger (1,2) und Ines Dittrich (1,3).